§ 32d StPO

Pflicht zur elektronischen Übermittlung

1Verteidiger und Rechtsanwälte sollen den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten Schriftsätze und deren Anlagen sowie schriftlich einzureichende Anträge und Erklärungen als elektronisches Dokument übermitteln. 2Die Berufung und ihre Begründung, die Revision, ihre Begründung und die Gegenerklärung sowie die Privatklage und die Anschlusserklärung bei der Nebenklage müssen sie als elektronisches Dokument übermitteln. 3Ist dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich, ist die Übermittlung in Papierform zulässig. 4Die vorübergehende Unmöglichkeit ist bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen; auf Anforderung ist ein elektronisches Dokument nachzureichen.


Standangaben Gesetz

Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2022 01:23
G. zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 21.12.2021 I 5252
G. Neugefasst durch Bek. v. 7.4.1987 I 1074, 1319;


§ 32d StPO alte Fassung (a.F.)
Fassung bis Synopse Archiv
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