Bundesgerichtshof, Entscheidung vom 16.03.2009, Az. VI ZA 2/08

VI. Zivilsenat | REWIS RS 2009, 4479

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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VI ZA 1+2/08 vom 17. März 2009 in dem Rechtsstreit - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. März 2009 durch die Vi-zepräsidentin Dr. Müller, die Richter Wellner, Pauge und Stöhr sowie die Rich-terin von Pentz beschlossen: Der Antrag des Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 23. November 2007 wird abgelehnt. Der Antrag des Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 23. November 2007 wird abgelehnt. Gründe: Beide Anträge des Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe waren abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 ZPO). 1 Die Einlegung einer Rechtsbeschwerde gegen die Ablehnung der Pro-zesskostenhilfe im Berufungsverfahren wäre unstatthaft, weil das Gesetz weder eine Rechtsbeschwerde gegen einen die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ablehnenden Beschluss vorsieht noch das Beschwerdegericht die Rechtsbe-2 - 3 - schwerde zugelassen hat (vgl. § 127 Abs. 2, § 574 Abs. 1 ZPO). Soweit der Beklagte geltend macht, der angefochtene Beschluss, durch den das Oberlandesgericht die Prozesskostenhilfe für das Berufungsverfahren weiterhin versagt hat, sei erst nach Durchführung der Beweisaufnahme erfolgt, weist der Senat darauf hin, dass das Oberlandesgericht die beantragte Prozesskostenhil-fe bereits durch Beschluss vom 8. August 2007 abgelehnt hat. Dieser Be-schluss wurde vor der Beweisaufnahme erlassen, die erst am 18. Oktober 2007 durchgeführt wurde. Der Prozesskostenhilfeantrag für die Durchführung einer Nichtzulas-sungsbeschwerde hat schon deswegen keine Aussicht auf Erfolg, weil die Be-schwerde gegen die Nichtzulassung der Revision durch das Berufungsgericht nur zulässig ist, wenn der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Be-schwer 20.000 • übersteigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO). Im Streitfall beträgt die Be-schwer des Beklagten jedoch nur 2.341,74 • (Schmerzensgeld: 2.000 •, 3 - 4 - 66,74 • Behandlungskosten, 25 • vorgerichtliche Mahnkosten und eine weitere Zahlung von 250 •, vgl. Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 8. Februar 2007, S. 2; Berufungsurteil S. 2, 5 f.). Müller Wellner Pauge Stöhr von Pentz Vorinstanzen: LG Nürnberg-Fürth, Entscheidung vom 08.02.2007 - 4 O 9823/02 - OLG Nürnberg, Entscheidung vom 23.11.2007 - 5 U 516/07 -

Meta

VI ZA 2/08

17.03.2009

Bundesgerichtshof VI. Zivilsenat

Sachgebiet: ZA

Zitier­vorschlag: Bundesgerichtshof, Entscheidung vom 16.03.2009, Az. VI ZA 2/08 (REWIS RS 2009, 4479)

Papier­fundstellen: REWIS RS 2009, 4479

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