Bundesgerichtshof: 4 StR 225/16 vom 04.08.2016

4. Strafsenat

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ECLI:DE:BGH:2016:040816B4STR225.16.0

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS
4 StR 225/16

vom
4. August
2016
in der Strafsache
gegen

wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge
hier:
Anhörungsrüge

-
2
-
Der 4.
Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4.
August
2016
beschlossen:

Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des Senats vom 21.
Juli
2016 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

Gründe:
Der Senat hat mit Beschluss vom 21.
Juli
2016 die Revision des Ange-klagten gegen das Urteil des Landgerichts Bochum
vom 11.
November
2015

nach Beschränkung der Rechtsfolgen gemäß § 442 Abs. 1 StPO in Verbin-dung mit § 430 Abs. 1 StPO

mit der Maßgabe
nach §
349 Abs.
2 StPO ver-worfen, dass die Verfallsanordnung entfällt.
Hiergegen richtet sich die mit Schriftsatz des Verteidigers vom 1.
August
2016 erhobene Anhörungsrüge.
Der zulässige Rechtsbehelf bleibt ohne Erfolg. Eine Verletzung recht-lichen Gehörs liegt nicht vor. Der Senat hat bei seiner Entscheidung weder Tat-sachen oder Beweisergebnisse verwertet,
zu denen der Verurteilte nicht gehört worden ist, noch hat er bei der Entscheidung zu berücksichtigendes Vorbringen des Verurteilten übergangen oder dessen Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs in sonstiger Weise verletzt. Eine Gehörsverletzung ergibt
sich insbe-sondere nicht daraus, dass die Entscheidung des Senats im Beschlusswege erging und der Verwerfungsbeschluss keine weiter gehende Begründung ent-hielt
(vgl. BGH, Beschluss vom 8. Juni 2016

4
StR 33/16).

1
2
-
3
-
Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des §
465 Abs.
1 StPO (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21.
Oktober 2015

4
StR
241/15).
Sost-Scheible Cierniak Mutzbauer

Bender Quentin
3

Meta

4 StR 225/16

04.08.2016

Bundesgerichtshof 4. Strafsenat

Sachgebiet: StR

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