Bundesgerichtshof, Beschluss vom 03.01.2023, Az. 5 StR 454/22

5. Strafsenat | REWIS RS 2023, 56

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Tenor

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 13. Juli 2022 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Soweit der Beschwerdeführer die Nichteinhaltung der Prüfungsreihenfolge bei der Strafrahmenfindung beanstandet (zur Prüfungsreihenfolge vgl. BGH, Beschluss vom 6. April 2022 – 1 StR 89/22; Patzak/Volkmer/Fabricius, BtMG, 10. Aufl., Vor §§ 29 ff. Rn. 60), kann der Senat im Hinblick auf das Tatbild und die Wirkstoffmengen jedenfalls ausschließen, dass das Urteil auf dem geltend gemachten Rechtsfehler beruht.

Cirener     

  

Gericke     

  

Mosbacher

  

Resch     

  

Werner     

  

Meta

5 StR 454/22

03.01.2023

Bundesgerichtshof 5. Strafsenat

Beschluss

Sachgebiet: StR

vorgehend LG Hamburg, 13. Juli 2022, Az: 636 KLs 7/22

Zitier­vorschlag: Bundesgerichtshof, Beschluss vom 03.01.2023, Az. 5 StR 454/22 (REWIS RS 2023, 56)

Papier­fundstellen: REWIS RS 2023, 56

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