§ 13f RDG

Beauftragung von Rechtsanwälten und Inkassodienstleistern

1Beauftragt der Gläubiger einer Forderung mit deren Einziehung sowohl einen Inkassodienstleister als auch einen Rechtsanwalt, so kann er die ihm dadurch entstehenden Kosten nur bis zu der Höhe als Schaden ersetzt verlangen, wie sie entstanden wären, wenn er nur einen Rechtsanwalt beauftragt hätte. 2Dies gilt für alle außergerichtlichen und gerichtlichen Aufträge. 3Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Schuldner die Forderung erst nach der Beauftragung eines Inkassodienstleisters bestritten hat und das Bestreiten Anlass für die Beauftragung eines Rechtsanwalts gegeben hat.


Standangaben Gesetz

Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2022 03:04
G. Zuletzt geändert durch Art. 32 G v. 10.8.2021 I 3436
G.


§ 13f RDG alte Fassung (a.F.)
Fassung bis Synopse Archiv
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